Giesserei Gesewo

Geschichte der Giesserei Drucken

Das Jahr 2012

Der Winter bremst die äusseren Aufbauten, doch innen wird weitergebaut. Es lohnt sich immer wieder ein Besuch an der Baustelle und im Baurestaurant.Der Wintereinbruch bremst in einigen Bereichen den Bau, doch anderorts werden nun schon Innenausbauten vorgenommen.

Das Jahr 2011

  • Im November eröffnet das Baurestaurant Mabuhay. Und der Holzbau wächst im rasanten Tempo. Die Baustellenführungen sind gut besucht und über die Hälfte der Wohnungen bereits jetzt vermietet.
  • Am 30.08.2011 beschliesst der Gemeinderat der Stadt Winterthur der Genossenschaft Gesewo ein zinsloses rückzahlbares Darlehen von 3 Millionen Franken zu gewähren. Nun können 34 Wohunungen in der Giesserei  zum subventionierten Preis angeboten werden.
  • Am 03.07.2011 gibt es die Grundsteinlegung ins Fundement der zukünftigen Giesserei. Wieder weit über 100 zukünftige Bewohner und Bewohnerinnen feiern zusammen mit Kollegen und Kolleginnen ein buntes Fest und die Entstehung der Siedlung.
  • Am 15.04.2011 feiern über 100 Menschen vor Ort den Spatenstich! Gregor Matter, Präsident der Gesewo, tauft mit einem grossen «Platsch» das Grundstück. Die Bauarbeiten können nun beginnen.
  • Am 24.02.2011 wird der Kaufvertrag über das Gelände notariell besiegelt.
  • Ende Januar 2011 schalten wir die neue Website auf. Mit neuem Logo und professionellem Layout.

Das Jahr 2010

  • Ab 24.12.2010 ist die Baubewilligung rechtskräftig.
  • Bis zum Dezember 2010 sind bereits 160 Mitglieder dem Verein beigetreten.
  • Im November 2010 sind Darlehensverträge in der Höhe von gut 7 Millionen Franken eingegangen. Nun steht dem Baubeginn zumindest finanziell nichts mehr im Wege.
  • Am 11.11.2010 stellt das Grafikatelier Meierhofer Design das neue Logo in diversen Anwendungen vor. Der offizielle Name der neuen Siedlung ist nun: Giesserei - das Mehr-Generationen-Haus.
  • Am 10.7.2010 feiert der Verein wieder ein Sommerfest im Schloss Hegi. Nachdem alle vor dem Gewitter ins Gewölbe geflohen sind, werden dort die ersten drei SiegerInnen des Logo-Wettbewerbs vorgestellt.
  • Am 24.8.2010 treffen sich 40 Vereinsmitglieder zur Gesprächsrunde "Soziale Durchmischung in der Giesserei". Konsens - Ergebnis ist unter anderem die Feststellung, dass die Giesserei ein sozial orientiertes Projekt sein soll.
  • Am 21.6.2010 wurden die Baupläne an die Stadt Winterthur zur Prüfung überreicht. Auf dem Baugrund steht nun das Baugespann.
  • Am 8.5.2010 diskutieren 50 Vereinsmitglieder im OpenSpace-Workshop "Zusammenleben" über fundamentale Grundsätze und eine "Verfassung", "Lust und Must", Selbstverwaltung, Immissionen/ Emissionen, Rituale und Feste, Konflikt- bzw. Friedenskultur, Vernetzung mit dem Rest der Welt, Ökologie im Alltag und weitere Themen des Zusammenlebens.

Das Jahr 2009

  • Am 22.8.2009 findet das 2. Sommerfest vor der historischen Kulisse des Schlosses Hegi statt.
  • Am 8.7.2009 findet die öffentliche Jurierung statt; gewählt wird das Projekt „e la nave va“.
  • Am 2.5.2009 findet der OpenSpace Workshop "Aussen- und Gemeinschaftsraumgestaltung" statt. Über 70 Vereinsmitglieder beteiligen sich an den lebendigen Diskussionen. In Arbeitsgruppen wurden "braingestormt" über Werkstätten innen und aussen, multifunktionelle Räume, Kunst am Bau, Erholungsräume im Garten, Spielplätze, Gemüsegärten und Kleintierhaltung.
  • Am 24.6.2009 werden die beiden überarbeiteten Sieger-Projektvorschläge abgeliefert.
  • Am 14. April 2009 werden in einer Kick-Off-Runde zwei Siegerprojekte ausgewählt, die von den Architekturbüros nochmals überarbeitet werden müssen.
  • Am 27.2.2009 liefern die Architekturbüros ihre Projektvorschläge ab.

Das Jahr 2008

  • Am 5.11.2008 wählt die Wettbewerbsjury aus den 63 Bewerbungen 12 präqualifizierte Architekturbüros für den Wettbewerb aus.
  • Am 9.9.2008 findet der erste Kulturevent auf – oder eher unter – unserem Grundstück statt: Die verlorenen Seelen der Staublungen – eine Führung, Würdigung und Austreibung mit Musik und Performance.
  • Am 8.9.2008 wird der Vorkaufsvertrag für unser Wunschgrundstück mit Sulzer unterzeichnet.
  • Am 6.9.2008 feiern wir das erste Mehrgenerationenhaus-Fest mit Grundstückbegehung und anschliessendem Grillieren.
  • Am 28./29.7.2008 zieht sich ein Teil des Vorstands und der Arbeitsgruppen für eine Retraite ins Toggenburg zurück und beschäftigt sich mit Themen wie Strukturen, Mitgliederwerbung, Fundraising etc.
  • Am 25.7.2008 wählt die Baukommission die Wettbewerbsjury. Das Raumprogramm steht fest. Der Wettbewerb wird bis zum Herbst 2008 ausgeschrieben.
  • Am 11.6.2008 wird die Baukommission zusammen mit dem Gesewo-Vorstand gebildet.
  • Am 28.5.2008 dürfen wir unser Projekt an der GV des Vereins IWB, Verein für integriertes Wohnen für Körperbehinderte, vorstellen. Im Gegenzug stellen Christian Plüss und Beni Rüdisüli ihren Verein an einer Mitgliederversammlung bei uns vor. IWB ist interessiert, ca. 20 Wohneinheiten für mobilitätsbehinderte Menschen bei uns zu realisieren. Wir sind gegenseitig begeistert von den Möglichkeiten und Ressourcen, die sich bei einer Zusammenarbeit bieten können.
  • Am 6.5.2008 findet die ausserordentliche GV der Gesewo statt, an der über unser Projekt abgestimmt wird. Es wird heiss diskutiert, die Grösse des Projektes löst bei einigen Gesewo-Mitgliedern die verständliche Angst aus, mit ihren Häusern das Risiko für unser Projekt tragen zu müssen. Der Vorstand der Gesewo beantragt, das Projekt Mehrgenerationenhaus zu realisieren. Die GPK stellt den Gegenvorschlag, uns vorerst einen Planungskredit zu gewähren, den Gesewo-Vorstand zu beauftragen, den Kaufvertrag für das Land abzuschliessen, einen Wettbewerb durchzuführen, die Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung zu machen und das Projekt weiterzuentwickeln. In einem Jahr soll dann der Antrag auf die Realisierung des Mehrgenerationenhauses gestellt werden. Beide Anträge erhalten 53 Stimmen, worauf der Vorstand seinen Antrag zurückzieht. In der Abstimmung stimmt die GV dem bereinigten Antrag der GPK mit einer überwältigenden Mehrheit von 92 Ja zu 6 Nein zu.
  • Am 15.2.2008 ist es endlich so weit: Wir konnten einen sehr fairen Reservationsvertrag mit Sulzer Immobilien abschliessen: Allfällige Altlasten wird Sulzer beseitigen, das Land bezahlen müssen wir erst dann, wenn wir die Baubewilligung haben.
    Wir entscheiden uns, dass unser Projekt Professionalität braucht, und suchen eine Projektleitung. Wir finden in Jürg Altwegg einen fähigen Organisator und Koordinator. Hans Suter übernimmt als künstlerischer Leiter die Koleitung.
    Am 16.4.2008 findet ein Informationsabend in der Sagi Hegi statt, an dem die drei neuen Projekte der Gesewo vorgestellt werden. Wir können die Anwesenden davon überzeugen, ein lebendiges, realistisches, innovatives und unterstützungswürdiges Projekt zu lancieren.

Das Jahr 2007Gelaende-Impressionen_0809110003.JPG.small

  • Am 30.11.2007 dürfen wir den 2. Preis der Heinrich & Erna Walder Stiftung entgegennehmen. Neben dem Preisgeld von 25 000 Franken ist für uns das Renommee, das der Preis mit sich bringt, noch wichtiger. Wir hoffen, dass diese Auszeichnung uns hilft, in Winterthur Türen zu öffnen. Wir bekommen viel positives Echo in der Presse, was uns weitere Mitglieder einbringt.
  • Am 21.9.2007 veranstalten wir einen öffentlichen Informationsabend. Wir haben unterdessen zwar etwa 40 Mitglieder, brauchen aber noch Verstärkung.
  • Im Herbst 2007 entscheidet der Vorstand der Gesewo nach umfassenden Berechnungen, unser Projekt auch unter den veränderten Umständen zu unterstützen. Wir nehmen intensive Verhandlungen mit Sulzer Immobilien auf. Sulzer zeigt sich interessiert an unserem Projekt, möchte unser Wunschgrundstück zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht verkaufen.
  • Am 30.3.2007 stellt die Arbeitsgruppe Landsuche ein Grundstück auf dem Sulzer-Areal in Oberwinterthur vor. Die anfänglichen Bedenken bezüglich der Grösse des Projektes und das Erschrecken über unseren Mut verflüchtigten sich bald in Anbetracht der attraktiven Lage und der Chancen, die diese Grösse bieten kann: bessere Durchmischung, bessere Ökonomie und Ökologie durch die Verdichtung, mehr Ressourcen für gemeinsam nutzbare Räume, Dienstleistungen und Infrastrukturen und die Vision, etwas Innovatives, Zukunftsweisendes zu verwirklichen.

Das Jahr 2006

  • Am 7.7.2006 wird der Verein Mehrgenerationenhaus von 24 Gründungsmitgliedern gegründet. Die Landsuche erweist sich als sehr schwierig: Die Grundstücke sind entweder zu klein, zu teuer oder zu weit ausserhalb von Winterthur.
  • Am 22.6.2006 treffen die InteressentInnen in der Sagi Hegi den Entscheid, sich unter das Dach der Gesewo zu begeben.


Das Jahr 2005

  • Am 20.1.2005 stellt Hans Suter seine Vision eines Mehrgenerationenhauses an einer ersten Versammlung vor: Es soll eine ökologische Holzbausiedlung entstehen, in der alle Generationen zusammenleben und einander unterstützen. Es soll Raum vorhanden sein, einander zu begegnen, und Strukturen geschaffen werden, die die Gemeinschaft fördern und erleichtern.